Bei den Filmfestspielen von Cannes wurde Les Feuilles Mortes in den Wettbewerb aufgenommen. Es ist das fünfte Mal, dass der finnische Filmemacher Aki Kaurismäki in den Wettbewerb von Cannes eingeladen wurde. Der Film gewann den Preis der Jury, bevor er am 20. September in die Kinos kommt.
Wie die meisten Filme von Aki Kaurismäki befasst sich auch Les Feuilles Mortes mit Charakteren, die zum finnischen Proletariat gehören. Alma Pöysti und Jussi Vatanen spielen die Rollen von zwei einsamen Menschen, die sich zufällig in Helsinki treffen und versuchen, ihre erste, einzige und letzte Liebe zu finden.
Fans des Filmemachers werden nicht verwirrt sein: Das ist Kaurismäki pur! Sogar die Hauptdarstellerin des Films, Alma Pöysti, ähnelt Kati Outinen, der Muse des Regisseurs, die er in elf Filmen gespielt hat. Der Regisseur lässt uns in ein zeitloses Finnland eintauchen, das er mit einem Stil filmt, der direkt aus den 1970er Jahren stammt. Doch dieses Mal geht der Regisseur neue Wege. Les Feuilles Mortes ist in der Tat viel witziger als die meisten seiner Filme. Aber es ist ein trockener, grimmiger und verzweifelter Humor. Denn der Alltag der beiden Protagonisten, die fast den ganzen Film über anonym bleiben, ist alles andere als lustig. Wir finden die von Kaurismäki geliebte Kargheit, die tristen Bars am Stadtrand, die von Baustellen umgeben sind, und die dunklen Gassen mit den kalten Wänden.
Vor diesem Hintergrund ist es leicht zu verstehen, dass die Protagonisten lieber schweigen und ihren Alltag im Alkohol ertränken. Doch die Begegnung dieser beiden traurigen Menschen ist von einer immens rührenden Sanftheit und bittersüßen Poesie. Niemand filmt das Proletariat mit so viel Talent und Liebe wie Kaurismäki, was Les Feuilles Mortes zu einem ziemlich erschütternden Spielfilm macht.
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